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Erfolgswege zur regionalen Energiewende

GP JOULE rückt auf der New Energy 2018 erneuerbare Energielösungen rund um Strom, Wärme sowie E- und Wasserstoff-Mobilität in den Fokus

Reußenköge/Husum - GP JOULE informiert auf der diesjährigen New Energy im Rahmen des watt_2.0-Branchentreffs - die zentrale Messe-Plattform vom 15. bis 18. März 2018 - über einfache, nachhaltige wie wirtschaftliche Wege zur regionalen Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung erneuerbarer Energien. Vor allem kleinere bis mittelgroße Kommunen sowie Unternehmen erfahren, warum und wie sie Mobilität neu denken, Wärme dezentral bereitstellen und Strom kommunal vermarkten sollten. Im Außenbereich der Husumer Messe können Besucher zudem den klimafreundlichen Einsatz von Wasserstoff im öffentlichen und Schwerlastverkehr live erleben: Neben Brennstoffzellenautos werden auch ein Brennstoffzellenbus, eine mobile Wasserstofftankstelle und ein Brennstoffzellenzug zum Anfassen bzw. Mitfahren bereitstehen.

"Die Energiewende kann nur ‚von unten' und vor Ort passieren. Deshalb sind die Kommunen stark gefordert. Darin liegt auch für Gemeinden unter 10.000 Einwohnern die Gelegenheit zu regionaler bzw. lokaler Wertschöpfung. Wer integrierte erneuerbare Energielösungen umsetzt, stärkt den eigenen Standort", erklärt Mitgründer und Geschäftsführer von GP JOULE, Ove Petersen, der auch Vorstandsvorsitzender des Branchenverbands watt_2.0 e. V. ist. "Zu den Vorteilen gehören wirtschaftlich konkurrenzfähige Wärmeerzeugung, langfristig stabile Wärmepreise, Flexibilität, Sektorkopplung - insbesondere in Richtung emissionsfreier Verkehr bzw. Mobilität -, Versorgungsunabhängigkeit und damit einhergehend die Vermeidung von Tonnen an CO2-Emissionen." GP JOULE empfiehlt sich auf der New Energy als Wegbereiter und -begleiter auf Augenhöhe für Unternehmen und Kommunen - von der Erstellung passgenauer Energie- und Mobilitätskonzepte, über Projektierung, Finanzierung, Bau und Betriebsführung von Versorgungsanlagen bis zur Vermarktung der kommunal erzeugten Energie.

GP JOULE und Gemeinde Bosbüll starten Projekt - Kommunale Lösungen reichen von regenerativen Wärmenetzen bis zum innovativen PPP

Anlässlich der New Energy 2018 informieren GP JOULE und die schleswig-holsteinische Gemeinde Bosbüll erstmals über ihre Projektzusammenarbeit für ein Gesamtsystem der klimaneutralen Wärmeinfrastruktur: Es ist zunächst eine Machbarkeitsstudie entsprechend dem Förderprogramm "Wärmenetze 4.0" des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorgesehen. Anschließend soll es direkt an die Umsetzung gehen, sodass die vor Ort erzeugten erneuerbaren Energien und hier primär überschüssiger Windstrom zur Selbstversorgung besser genutzt werden können. Überlegungen zu Energiespeichern, die Kopplung mit dem Verkehrssektor sowie Strommarktdienlichkeit spielen hier mit hinein. "Bosbüll reiht sich damit in die Reihe unserer Referenzprojekte ein, darüber freuen wir uns sehr. Die langfristigste Kooperation, die wir Gemeinden bieten können, ist ein innovatives Public Privat Partnership mit gemeinsamer Gründung eines regenerativen Gemeindewerks", erläutert Petersen. Dafür hatte sich in Bayern neben Buttenwiesen, wo GP JOULE ebenso ansässig ist, auch schon Mertingen mit rd. 4.000 Einwohnern entschieden und mit GP JOULE die Protherm Mertingen gegründet. Die langfristige Finanzierung des Projektes über 30 Jahre sichert bereits jetzt eine positive Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig günstigen Konditionen für die Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt entstehen rund sechs Kilometer Wärmenetz. Den Wärmebedarf der zumeist privaten Kunden deckt eine Bioabfallvergärungsanlage, die intelligent durch die Produktionsabfälle einer örtlichen Großmolkerei gespeist wird. 

360 Grad-Konzepte zur E-Mobilität von GP JOULE CONNECT machen Kommunen schnell zu regionalen Klimaschutz-Vorreitern

Die Gemeinde Mertingen hat die Kopplung mit dem Verkehrssektor erfolgreich vollzogen und ist mit GP JOULE CONNECT in die E-Mobilität eingestiegen. Die Einrichtung einer öffentlichen E-Ladeinfrastruktur gehörte zum ersten Schritt. 

Auf der New Energy in Husum bringt CONNECT sowohl Kommunen und Unternehmen als auch Bürgerinnen und Bürgern seine modularen, intelligenten E-Mobilitätslösungen näher. "Kommunen wie Unternehmen sind an digital vernetzten Gesamtlösungen interessiert und möchten diese über Sharing-, Buchungs- oder Managementsysteme anbieten. Die Herausforderung liegt darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse und E-Vehikel in einem Tool abbilden zu können", kommentiert Petersen. Die Kombination aus Ladeinfrastruktur, E-Bikes und E-Auto - ob als E-Flotte oder als Verleihsystem - wird von CONNECT auch mit komplementären Produkten der erneuerbaren Energien wie PV-Dachanlagen, regionaler Ökostrom und Speichermöglichkeiten angeboten. Das Thema Finanzierung wird in allen Formen bereitgestellt und behält dem Kunden eine große Variabilität vor. Kommunen können auf eine förderfähige Ladeinfrastruktur (VDE-zertifiziert) sowie Service und Wartung vor Ort zählen.

GP JOULE setzt auf grünen Wasserstoff im Verkehr

Dort, wo Elektromobilität in der Reichweite an Grenzen stößt, wird grüner Wasserstoff unverzichtbar und vor allem im öffentlichen Personennahverkehr und im Schwerlastverkehr zu einer günstigen und klimaneutralen Alternative. Wie das konkret funktioniert, können die Besucher auf der New Energy erleben: Brennstoffzellenzug und -bus laden zum Mitfahren zwischen Messe und Husumer Bahnhof ein, der mobile Wasserstoff-Trailer zeigt, wie aufgetankt wird. GP JOULE treibt bereits seit einigen Jahren innovative Ansätze voran, die Stromerzeugung aus Biogas-, Wind- oder PV-Anlagen mit der Umwandlung in Wasserstoff durch Elektrolyse - und damit einhergehender Speicherung - sowie mit der Kopplung der Sektoren Verkehr, Wärme oder Industrie verbinden. Ein Beispiel ist das nordfriesische Wasserstoff-Mobilitätsprojekt im Verbund, das noch in 2018 starten soll. Zwischen Husum und dänischer Grenze werden dann in Linie Brennstoffzellenbusse pendeln. Dafür werden projekteigene H2-Tankstellen geschaffen, die wiederum den Kraftstoff per Transportwagen aus mehreren dezentral, an Windparks installierten PEM-Elektrolyseuren der GP JOULE-Tochter H-TEC SYSTEMS erhalten. Die bei der Umwandlung von Windstrom anfallende Wärme wird ins regionale Wärmenetz eingespeist.

Foto / Bildrechte: © Messe Husum & Congress / Lins

Mehr zu den Lösungen von GP JOULE und CONNECT erleben Sie auf dem Gemeinschaftsstand der watt_2.0 Mitgliedsunternehmen, im Show-Container auf dem Ausstellungsgelände der New Energy Husum als auch an der zentralen Haltestelle für den Wasserstoffbus.

Pressekontakt.

Frau Birka Friedrich
Leiterin Corporate Marketing & Communications
b.friedrich(at)gp-joule.de
Tel. +49 (0) 4671-6074-237
Mobil +49 (0) 174-3194644

Herr Timo Bovi
Director Governmental Relations & Public Affairs
t.bovi(at)gp-joule.de
Tel. +49 (0) 4671-6074-235
Mobil + 49 (0) 177-8830622 

GP JOULE GmbH
Cecilienkoog 16
25821 Reußenköge
www.gp-joule.de

Frau Friedrich und Herr Bovi stehen Ihnen für Gesprächstermine auf der New Energy gern zur Verfügung. Diese können Sie vorab per Mail oder telefonisch vereinbaren.

Über GP JOULE.

Unter dem Motto "TRUST YOUR ENERGY" und angetrieben von der Überzeugung, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, hat sich GP JOULE seit Gründung in 2009 als innovativer wie universeller Partner für Unternehmen, Kommunen und Investoren bewiesen. An Standorten in Deutschland und Nordamerika konzipieren und realisieren über 200 Mitarbeiter Energie- und Betriebskonzepte für die zukunftsträchtige Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Energiespeichern. Sektorkopplung ist mit GP JOULE schon heute möglich, dafür sorgen etwa Lösungen in der Power-to-Gas-Technologie, der kommunalen Wärmeversorgung und der Elektro-Mobilität. Hierfür bündelt CONNECT ein 360 Grad-Angebot rund um die Kernprodukte Strom und Ladeinfrastruktur.