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Starten statt warten - Freie Fahrt für Innovationen und regionale Wertschöpfung

GP JOULE zeigt auf der New Energy 2018, wie saubere Mobilität heute schon funktioniert.

Reußenköge/Husum – Das aktuelle sogenannte „Diesel-Urteil“ des Bundesverwaltungsgerichts hat eine neue Diskussion über die Mobilität von Morgen entfacht und nochmals vor Augen geführt, dass die herkömmlichen Antriebstechnologien auch keine „sauberen“ Mittelfristlösungen mehr sein können. GP JOULE zeigt im Rahmen der Messe New Energy vom 15. bis 18. März 2018 in Husum, dass die wirklich klimafreundlichen Antriebe und Technologien der Zukunft schon heute, in der Gegenwart, zur Verfügung stehen und Wertschöpfung für die Region bedeuten.

Die Zukunft hat längst begonnen, betont Ove Petersen, Mitgründer und Geschäftsführer von GP JOULE: „Während in China und Japan bereits ein wahrer Boom von Elektro- und Wasserstoffmobilität stattfindet, in den USA mehr elektrische Oberklasselimousinen verkauft werden als solche mit konventionellen Antrieben und europäische Hauptstädte wie Brüssel, Paris und Rom ankündigen, ab 2020 bzw. 2024 Dieselfahrzeuge komplett aus der Innenstadt auszuschließen, argumentieren große Teile der deutschen Autoindustrie und Politik weiterhin, dass die Antriebe wie Diesel- und Ottomotoren noch lange Zeit benötigt würden. Es müsse darum gehen, die CO2-Flottengrenzwerte der Autohersteller einhalten zu können und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Die Mobilität der Zukunft lässt sich jedoch nicht mit den Technologien der Vergangenheit erfolgreich gestalten. Wenn deutsche Fahrzeughersteller nicht zügig umdenken, werden ihre Produkte in immer mehr Märkten keinen Absatz finden.“ 

Gerade für Schleswig-Holstein, bislang kaum mit Wertschöpfung in der Fahrzeugindustrie oder bei Zulieferern gesegnet, eröffnen sich gewaltige Chancen, wenn in der Region klima- und umweltfreundliche Technologien entwickelt werden und zum Einsatz kommen. „Das Zauberwort dabei ist Sektorenkopplung“, unterstreicht Petersen. Dies bedeutet, dass erneuerbare Energien aus Wind- und Sonnenstrom in anderen Sektoren wie der Mobilität, z. B. in batteriebetriebenen Autos, zum Einsatz kommen. Wenn große Reichweiten von mehr als 300 Kilometern oder Fahrzeiten von mehr als 3 Stunden benötigt werden, ist Wasserstoff, der über Elektrolyseverfahren aus grünem Strom erzeugt wird, der Treibstoff der Wahl. Die dafür notwendige Elektrolyse-Technologie wird etwa von GP JOULEs Tochterunternehmen H-TEC SYSTEMS in Lübeck entwickelt und gefertigt, eine saubere und innovative Zukunftstechnologie ‚made in Schleswig-Holstein‘ also. 

Grüner Wasserstoff: Multitalent der Mobilitätswende

Grüner Wasserstoff kann bereits heute zu immer niedrigeren Kosten aus erneuerbarem Strom aus der Region erzeugt und dann in Brennstoffzellenautos, in LKWs oder in Bussen für den öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt werden. Ove Petersen: „Wenn wir gerade hier im Norden verstärkt auf diese Technologie setzen, schaffen wir es nicht nur, die Luft in unseren Städten und Gemeinden endlich wieder sauber zu machen, sondern senken die CO2-Emissionen auch im Verkehrssektor. Außerdem schaffen wir weitere Erlösmöglichkeiten zum Beispiel für Windkraftanlagen, deren EEG-Förderzeitraum in den kommenden Jahren ausläuft. Auf diese Weise erleichtern wir für die Windstromerzeugung aus der Region den Übergang in die volle Integration in den Markt“. 

Auf der New Energy wird GP JOULE den Messebesuchern daher ein unmittelbares Erlebnis der Mobilität der Zukunft bieten: E-Autos, Brennstoffzellenautos und ein Brennstoffzellenbus laden zum Mitfahren ein. Der benötigte Wasserstoff wird auf der Messe durch eine mobile Wasserstofftankstelle gesichert. Grüner Wasserstoff ist der Treibstoff der Zukunft auch für den Schienen-Regionalverkehr in Schleswig-Holstein und darüber hinaus: Rund 70 Prozent der Strecken im Schienen-Regionalverkehr im Land sind nicht elektrifiziert und werden mit Dieselloks befahren. Die neue, bessere Technologie existiert bereits: Ein mit Brennstoffzellen betriebener Triebkopf für Regionalzüge, der mit grünem Wasserstoff betankt wird. Des Weiteren ist grüner Wasserstoff auch optimaler Treibstoff zur Ablösung von Diesel und Schweröl im Schiffsverkehr weltweit und regional, z. B. bei den Fähren in Schleswig-Holstein, die zu den Inseln pendeln und im küstennahen Schiffsverkehr – ohne Feinstaub, NOx und SOx mehr in den Hafenbecken und Innenstädten von Kiel, Flensburg, Husum oder Brunsbüttel.

Grüner Wasserstoff: Schlüsselelement für Schleswig-Holsteins Wertschöpfung

„Der Einsatz von grünem Wasserstoff aus Windenergie und Sonne ist ein Paradebeispiel für die Veredelung des EE-Stroms aus der Region, zusätzlicher Wertschöpfung vor Ort und stärkerer Unabhängigkeit von der Geschwindigkeit des Netzausbaus. Smart integriert werden Wirkungsgrade von über 95 Prozent bei der Umwandlung erreicht, und das ist mit den günstigen Herstellkosten von Windstrom in Schleswig Holstein bzw. Norddeutschland die energiewirtschaftliche Basis“, erklärt Petersen. Auch der schleswig-holsteinische Landtag hat die enormen Potenziale von grünem Wasserstoff für Wirtschaftswachstum, kluge Industriepolitik und Schaffung neuer Arbeitsplätze erkannt und jüngst mehrheitlich für einen Entschließungsantrag zum Ausbau der Wasserstofftechnologie im Land gestimmt. Ove Petersen hält dies für richtungsweisend: „Denn grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und damit zusammenhängende Technologien ‚made in Schleswig-Holstein‘ können zu einem Exportschlager in das gesamte Bundesgebiet sowie europa- und weltweit werden. Im Ausland wird Schleswig-Holstein als Vorreiter der Technologien der Zukunft angesehen – nur im Inland, d. h. bei der Berliner Politik, mangelt es an Mut, Kreativität und Entschlossenheit, wenn es um Schaffen gleicher Wettbewerbsbedingungen, einem ‚level playing field‘ für alle Technologien geht.“ Schließlich wird die Umwandlung von EE-Strom in grünen Wasserstoff und seine Anwendung in allen Sektoren derzeit noch benachteiligt. 

GP JOULE sieht für Schleswig-Holstein eine einzigartige Chance, denn die Technologien und Lösungen, die schon heute weltweit nachfragt werden, werden im Norden – von vielen engagierten Unternehmen - entwickelt und zu Marktreife gebracht. Allerdings müssen sie auch in Deutschland breite Anwendung finden, wenn sie Exportschlager werden sollen. „Deshalb macht es viel Sinn, im Wortsinn den frischen Wind aus dem Norden bundesweit zu nutzen und damit nicht nur Weltmarktführer der Technologien des 20. Jahrhunderts, sondern auch Nummer 1 bei den Green Technologies einer dekarbonisierten Wirtschaft der – gar nicht mehr weit entfernten – Zukunft zu werden. Die Technologien dafür sind schon da, funktionieren und kommen u. a. aus Schleswig-Holstein“, appelliert Ove Petersen. „Jeder ist eingeladen, sich davon in Husum vom 15. bis 18. März selbst zu überzeugen.“

Mehr zu den Lösungen von GP JOULE und CONNECT erleben Sie auf dem Gemeinschaftsstand der watt_2.0 Mitgliedsunternehmen im Show-Container auf dem Ausstellungsgelände der New Energy Husum sowie an der zentralen Haltestelle für den Wasserstoffbus.

Pressekontakt.

Frau Birka Friedrich
Leiterin Corporate Marketing & Communications
b.friedrich(at)gp-joule.de
Tel. +49 (0) 4671-6074-237
Mobil +49 (0) 174-3194644

Herr Timo Bovi
Director Governmental Relations & Public Affairs
t.bovi(at)gp-joule.de
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GP JOULE GmbH
Cecilienkoog 16
25821 Reußenköge
www.gp-joule.de

Frau Friedrich und Herr Bovi stehen Ihnen für Gesprächstermine auf der New Energy gern zur Verfügung. Diese können Sie vorab per Mail oder telefonisch vereinbaren.

Über GP JOULE.

Unter dem Motto „TRUST YOUR ENERGY“ und angetrieben von der Überzeugung, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, hat sich GP JOULE seit Gründung in 2009 als innovativer wie universeller Partner für Unternehmen, Kommunen und Investoren bewiesen. An Standorten in Deutschland und Nordamerika konzipieren und realisieren über 200 Mitarbeiter Energie- und Betriebskonzepte für die zukunftsträchtige Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Energiespeichern. Sektorkopplung ist mit GP JOULE schon heute möglich, dafür sorgen etwa Lösungen in der Power-to-Gas-Technologie, der kommunalen Wärmeversorgung und der Elektro-Mobilität. Hierfür bündelt CONNECT ein 360 Grad-Angebot rund um die Kernprodukte Strom und Ladeinfrastruktur.