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The Smarter E 2018 / Intersolar / ees Europe: GP JOULE folgt dem Lauf der Sonne

Neben seinem PV-Nachführsystem präsentiert der erfahrene Projektentwickler viele weitere Energiewende-Anwendungen auf der Messe Smarter E Europe.

Reußenköge/München – GP JOULE stellt auf der Messe Smarter E Europe (vormals Intersolar) unter anderem sein System PHLEGONsolar vor. Die Fotovoltaik-Anlage folgt dem Sonnenverlauf und ermöglicht so bis zu 25 Prozent Mehrertrag bei geringen Mehrkosten. Sehr flexibel ist auch der PEM-Elektrolyseur zur Wasserstoff-Erzeugung, den die GP JOULE Tochter H-TEC SYSTEMS im Megawattmaßstab entwickelt hat. Die Anlage reagiert besonders schnell auf witterungsbedingte Schwankungen des Ökostrom-Angebots. Vorgestellt werden im Weiteren das Wasserstoff-Verbundprojekt für den ÖPNV, regenerative Wärmelösungen, smarte Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und Gesamtlösungen für den Umstieg auf E-Flotte inklusive einer Gratisnutzung von zwei E-Fahrzeugen über sechs Monate.

Auf der Smarter E Europe in München präsentiert sich GP JOULE im Bereich der ees Electrical Energy Storage in Halle B1 am Stand 340. Dort zeigt das Erneuerbare-Energie-Unternehmen aus Nordfriesland die Bandbreite seiner Lösungen, die sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstreckt. Das Angebot reicht von der Projektentwicklung bis zum Energievertrieb bzw. von der erneuerbaren Energieerzeugung über deren Veredlung mit Hilfe der PEM-Elektrolyse bis hin zu Verteilung und Verbrauch über den Stromsektor hinaus. „Damit verfolgen wir wie kein anderer Player in Deutschland ein zukunftsträchtiges wie komplexes Geschäftsmodell rund um die Sektorenkopplung, in dem die Power-to-Gas-Technologie mit der Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff zunehmend eine Schlüsselrolle einnimmt“, so Mitbegründer und Geschäftsführer Ove Petersen.

PV Nachführsystem „PHLEGONsolar“ optimiert Solarerträge

Das System PHLEGONsolar (bisher als PHLEGON Mover bekannt) ermöglicht, dass Solarenergie auch für nördliche Klimazonen wirtschaftlich attraktiv ist. Für Regionen mit hohen Wind- oder Schneelasten und anspruchsvollem Gelände als auch für abgelegene PV-Freiflächen-Standorte mit wenig Platz ist diese sehr robuste und smarte Nachführanlage geeignet. Der PHLEGONsolar mit CE-geprüfter Qualität „Made in Germany“ folgt als einachsiges Nachführgestell dem Sonnenverlauf und bewirkt eine zu jeder Tageszeit bestmögliche Ausrichtung und somit bis zu 25 Prozent Mehrertrag, bei nur geringen Mehrkosten gegenüber festen Installationen. Sein Neigungsbereich beträgt –45 bis +45 Grad mit einer Nachführ-Genauigkeit von +/– einem Grad. Für dieses vorgefertigte System sind weder Planierarbeiten noch kostspielige präventive Wartungspläne notwendig. Die Steuerungskommunikation funktioniert über einen Datenbus, auch eine Glasfaserverbindung ist möglich. Diese kann via Internet aus der Ferne programmiert, überwacht und bedient werden. Wetterdaten werden stetig eingespeist und berücksichtigt. Mit dem PHLEGON hat GP JOULE in Europa und Nordamerika bereits Projekte von mehr als 35 Megawatt (MW) erfolgreich umgesetzt. Weitere 15 MW sind schon in der Pipeline.

Mit dem Elektrolyseur von H-TEC SYSTEMS grünen Wasserstoff flexibel und kostengünstig erzeugen, langfristig speichern und vielseitig nutzen

Die GP-JOULE-Tochter H-TEC SYSTEMS hat einen PEM-Elektrolyseur zur Wasserstofferzeugung im Megawatt-Maßstab entwickelt und gebaut. Die PEM-Technik kann besonders schnell auf die Schwankungen von Sonne und Wind oder Änderungen im Wasserstoffbedarf reagieren, weshalb sich der Elektrolyseur sowohl für die Veredelung von erneuerbaren Energie-Strom als auch für den Industrieeinsatz eignet. Der PEM-Elektrolyseur ME 100/350 erreicht zudem eine sehr hohe Effizienz durch einen Wirkungsgrad von ca. 75 Prozent unter Nutzung der Abwärme. Die Anlage ist das Bindeglied zwischen den Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Industrie und somit ein entscheidendes Puzzleteil auf dem Weg zur Energiewende. Denn die konzentriert sich bislang eher auf den Stromsektor. „Es ist die Power-to-Gas-Technologie, die den Mobilitäts- und Wärmesektor durch eine smarte Integration erneuerbarer Energien hocheffizient versorgen kann“, erläutert Ove Petersen.

Wasserstoff-Mobilität: Skalierbares Modell für den ÖPNV in ländlichen Räumen

Mit dem Wasserstoff-Verbundprojekt für den ÖPNV in Nordfriesland will GP JOULE noch in diesem Jahr ein skalierbares Modell für die smarte Integration einer dezentralen Wasserstoff-Infrastruktur in die Praxis umsetzen. „Für Wasserstoff als Treibstoff werden derzeit Preise von bis zu 30 Eurocent pro Kilowattstunde aufgerufen. Daher setzen wir gezielt auch auf diesen Markt“, so Ove Petersen. Derzeit laufen noch Förderanträge beim Land Schleswig-Holstein. An seinem Stand zeigt GP JOULE per Exponat, wie das Modell funktioniert – inklusive Live-Erzeugung von Wasserstoff und Betankung eines Mini-Busses.

Serviceangebot zur Betriebsführung von PV- Anlagen

Ob Einzelanlage oder Bürgersolarpark, privater oder institutioneller Investor – GP JOULE Service garantiert Betreibern im Rahmen seiner technischen und kaufmännischen Betriebsführung einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb sowie ein Optimum an Prozesssicherheit und Qualität, welche extern zertifiziert wird. Die Basispakete beinhalten gängige Services wie Überwachung, Instandhaltung und On-Site-Management, Visualisierung, Koordination, Abwicklung und Berichtswesen sowie die betriebswirtschaftliche Betreuung. Diese können um modulare Zusatzleistungen ergänzt werden wie z. B. Übernahme der wiederkehrenden Prüfungen, Flächenpflege oder Modulreinigung. Während der Arbeiten wird zudem die Anlagenverantwortung übernommen, darüber hinaus auch die Kommanditisten-Verwaltung.

Innovative regenerative Wärmelösungen für Gemeinden im ländlichen Raum

GP JOULE realisiert schlüsselfertige Wärmenetze in eigener Regie oder mit Partnern wie Gemeinden, Landwirten und Investoren. Die Herausforderungen liegen vor allem darin, Stromerzeugung und Wärmenachfrage effizient zu vereinen. Denn mit dem künftigen Energiemix steigt die Bedeutung von Flexibilitäts- und Regelenergiemärkten. Als erfahrener Partner bietet GP JOULE alles, was erfolgskritisch ist, aus einer Hand: die erforderlichen Studien und Konzepte (technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Art), die Öffentlichkeitsarbeit (von der Infoveranstaltung bis zum Endkundenmarketing), die Projektfinanzierung (von der Strukturierung bis zum Verwendungsnachweis), die technische Planung und Realisierung (von der Entwurfsplanung bis EPC), das Kundenmanagement (von der Akquise bis zur Abrechnung), die rechtliche Projektbegleitung (vom Gesellschaftsrecht bis zur Genehmigung) sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung. Der sichere und wirtschaftliche Betrieb von Wärmenetzen ist ohne stete Netzüberwachung und Monitoring nicht denkbar. Mit einer eigenen Leitwarte garantiert GP JOULE das. Zudem unterstützt das Unternehmen schon seit 2010 insbesondere kleine Gemeinden beim Aufbau kommunaler Wärmenetze – auch mit einem Betreibermodell als gemeinsames Public Private Partnership. Ziel ist, die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmesektor und darüber hinaus möglichst einfach und günstig zu planen, zu finanzieren und zu realisieren.

Zukunft „erfahren“ mit attraktiven Umstiegslösungen auf E-Mobilität

GP JOULE baut sein Geschäftsfeld E-Mobilität mit smarten Infrastruktur- und Serviceleistungen aus und bietet allen Neukunden, die jetzt ihren Fuhrpark auf eine E-Flotte umstellen, zusätzlich zur Ladelösung zwei E-Fahrzeuge zur kostenfreien Nutzung über sechs Monate. Die E-Flotten-Angebote von GP JOULE CONNECT richten sich an Firmen, die mehrere E-Fahrzeuge oder E-Ladestationen betreiben. Die Gesamtlösung aus Hardware, Software und Services schafft hohen Nutzerkomfort bei optimierten Energiekosten sowie einer hohen Automatisierung in der Administration und im Rechnungswesen. Durch die Integration von Eigenstromerzeugung und Großverbrauchern eröffnet ein optionales Last- und Energiemanagement zusätzlich Möglichkeiten der digitalen Sektorenkopplung und schafft so Investitionssicherheit und Ausbauperspektiven. Das GP JOULE CONNECT Ladenetz, welches auch auf das europäische Netzwerk intercharge zurückgreift, wächst stetig und bietet mittlerweile national rund 7.000 Ladepunkte, unter anderem die des Stromnetz Hamburg. Der Zugang ist per CONNECT App oder RFID-Ladekarte einfach möglich. Zudem können alle, die keinen öffentlichen Zugang zu ihrer Ladeinfrastruktur schaffen müssen, von der neuen Systempartnerschaft mit dem österreichischen Unternehmen Kreisel Electric profitieren. Dessen Design prämierte Ladesäulen finden sich nunmehr im Portfolio von CONNECT.

Pressekontakt.
Frau Birka Friedrich
Leitung Corporate Communications
b.friedrich(at)gp-joule.de
Tel. +49 (0) 4671-6074-237
Mobil +49 (0) 174-3194644

Herr Timo Bovi
Director Governmental Relations & Public Affairs
t.bovi(at)gp-joule.de
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Frau Friedrich und Herr Bovi freuen sich auf Gespräche auf The Smarter E 2018. Diese können Sie vorab per Mail oder telefonisch vereinbaren.

Über GP JOULE.
Unter dem Motto „TRUST YOUR ENERGY“ und angetrieben von der Überzeugung, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, hat sich GP JOULE seit Gründung in 2009 als innovativer wie universeller Partner für Unternehmen, Kommunen und Investoren bewiesen. An Standorten in Deutschland und Nordamerika konzipieren und realisieren über 200 Mitarbeiter Energie- und Betriebskonzepte für die zukunftsträchtige Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Energiespeichern. Sektorkopplung ist mit GP JOULE schon heute möglich, dafür sorgen etwa Lösungen in der Power-to-Gas-Technologie, der kommunalen Wärmeversorgung und der Elektro-Mobilität. Hierfür bündelt CONNECT ein 360 Grad-Angebot rund um die Kernprodukte Strom und Ladeinfrastruktur.