Der Energiepark Zeller Land

Mehrwert durch regionale Wertschöpfung

GP JOULE ist ein innovativer, ganzheitlicher Anbieter für regenerative Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Biomasse und hat zusätzlich langjährige Erfahrung auf der Versorgungsebene für Mobilität, Wärme und Industrie. Darüber hinaus verfügen wir mit unseren flexiblen Tochtergesellschaften über die Technologien und das Wissen, Strom für neue Märkte weiter zu veredeln. Mit diesem Wissen und unserem verlässlichen Netzwerk entwickeln wir integrierte Energielösungen, die eine Dekarbonisierung wertschöpfend und nachhaltig gewährleisten.


Unser Konzept für eine nachhaltige und langfristige Standortentwicklung der Stadt Zell legt besonders Wert auf eine möglichst hohe Wertschöpfungskette vor Ort. Dies gelingt uns, indem wir regionale Unternehmen, Gemeinden und Bürger einbinden. Um die Akzeptanz zu erhöhen und die Bürger vor Ort auch finanziell an den Projekten zu beteiligen, bieten wir eine Bürgerbeteiligung am Energiepark Zeller Land an. Dies kann zum einen über ein genossenschaftliches Modell bzw. direkte KG-Beteiligung oder über eine sogenannte Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) erfolgen.

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung einer hohen regionalen Wertschöpfung spielt auch die sogenannte Sektorenkopplung. Dies bedeutet, dass erneuerbare Energien aus Wind- und Sonnenstrom in anderen Sektoren wie dem Mobilitätssektor, Wärmesektor oder in der Industrie zum Einsatz kommen. So können Sie die am Vogthof erzeugte Energie vor Ort nutzen und einen noch höheren Mehrwert für die gesamte Region generieren.

„Der Energiepark Zeller Land bietet beste Voraussetzungen, erneuerbare Stromerzeugung aus Photovoltaik mit den Sektoren Mobilität und Wärme zu verknüpfen. Das sichert die Wertschöpfung vor Ort und somit die Akzeptanz der Energiewende.“

Heinrich Gärtner, Geschäftsführer von GP JOULE

 

 

Potenzialflächen der Stadt Zell (Mosel) am Vogthof

Die Potenzialflächen am Vogthof im Eigentum der Stadt Zell umfassen 26,3 ha. Weitere Potentialflächen befinden sich im Gemeindegebiet von Grenderich. Die Gesamtfläche des Areals beträgt 84,6 ha.

Auf dieser Fläche lässt sich eine Photovoltaikleistung von ca. 48 MWp realisieren. Das dargestellte Parklayout berücksichtigt dabei voraussichtlich notwendige Ausgleichsflächen sowie eine bestehende Gasleitung im Gemeindegebiet von Grenderich. Am Standort Vogthof ist eine jährliche Stromproduktion von ca. 50.000 MWh möglich. Damit lassen sich bilanziell ca. 14.000 Haushalte versorgen und 24.500 t CO2 pro Jahr einsparen.

Zusätzliche Windkraftanlagen am Vogthof

Als Ergänzung zur Photovoltaikanlage ist die Errichtung von zwei Windenergieanlagen der 5 MW – Klasse möglich. Dabei befindet sich ein Wind-Standort auf den Flächen der Stadt Zell sowie ein Standort auf den Flächen der Gemeinde Grenderich. Diese beiden Anlagen können ca. 34.000 MWh pro Jahr erzeugen und damit zusätzlich 9.500 Haushalte versorgen.

Vom Beginn der Planungsphase bis zur Inbetriebnahme der Solaranlage sind voraussichtlich 1,5 bis 2 Jahre notwendig. Die Inbetriebnahme ist bei optimalem Planungsverlauf bis Q4 2021 möglich.

Planungserfordernis bei Windkraftanlagen

Die Planungserfordernisse für Windenergieanlagen sind wesentlich umfangreicher als bei Photovoltaikanlagen. Hier sind Projektzeiten von 4-5 Jahren realistisch.

Leuchtturmprojekt zur Wasserstoffwirtschaft

Grüner Wasserstoff wird klimaneutral durch Elektrolyse aus erneuerbarem Strom erzeugt. Die Energie von Sonne und Wind können wir so mit einem vielseitig einsetzbaren Energieträger speichern, transportieren und je nach Bedarf einsetzen. Grüner Wasserstoff kann bereits heute zu immer niedrigeren Kosten aus erneuerbarem Strom aus der Region erzeugt und dann in Brennstoffzellenautos, in LKWs oder in Bussen für den öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt werden. Deshalb hat GP JOULE mit dem Projekt „eFarm“ eine Wasserstoff-Infrastruktur von der Erzeugung über die Verarbeitung bis Nutzung in Brennstoffzellen konzipiert. Das Leuchtturmprojekt in Nordfriesland ist das bisher größte grüne Wasserstoff-Mobilitätsprojekt in Deutschland.

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Wir wollen gemeinsam mit Ihnen ein weiteres „Leuchtturmprojekt“ realisieren. Hierfür bauen wir im Zeller Land eine Wasserstoffinfrastruktur auf, die ein Aushängeschild mit Vorbild-Charakter für ganz Rheinland-Pfalz und auch Deutschland sein wird. Die Stadt Zell und die Region Zeller Land bringen die besten Voraussetzungen dafür mit. Gerade für und mit dem Tourismus in der Region sehen wir hier erhebliches Zukunftspotenzial beim Ausbau der Wasserstoffwirtschaft.


GP JOULE wird in das Konzept „Energiepark Zeller Land“ einen Elektrolyseur sowie eine Wasserstofftankstelle einbinden und errichten. Mit dieser Wasserstofftankstelle kann in einem ersten Schritt der ÖPNV sowie kommunale Fahrzeuge auf Wasserstoff umgestellt werden. Perspektivisch birgt auch die Binnenschifffahrt ein enormes Potential für einen Umstieg auf einen wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenantrieb

Damit schaffen wir die Grundlagen für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für die gesamte Region. Neben dem Mobilitätssektor kann auch der Wärmesektor in ein Wasserstoffkonzept eingebunden werden. Bei der Erzeugung von Wasserstoff, der Elektrolyse, entsteht Abwärme als Nebenprodukt. Diese Abwärme kann in Wärmenetzen zur Versorgung von Haushalten und Industrie genutzt werden.


Das Wasserstoffkonzept kann jederzeit modular erweitert werden, sowohl bei der Erzeugung als auch Nutzung.

Mobilitäts- und Wärmesektor

Um ein ganzheitliches Energiekonzept für die Stadt Zell und die Verbandsgemeinde zu entwickeln, ist es zunächst notwendig, die regionalen Gegebenheiten zu analysieren und entsprechende Daten zu sammeln. Deshalb führen wir für Sie eine Mobilitäts- sowie eine Wärmeanalyse durch.


Mobilitätssektor

Mit den resultierenden Ergebnissen entwickeln wir für Sie eine passgenaue E-Mobilitätslösung.
Für die initiale Umsetzung der E-Mobilitätslösung stellen wir Ihnen vier Ladepunkte sowie zwei Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Außerdem werden wir eine E-Bike Sharing-Lösung für Bürger und Touristen anbieten.

Wärmesektor

Im Wärmesektor gibt es in der Verbandsgemeinde bereits bestehende Projekte wie das Nahwärmenetz Zell-Barl oder das Wärmenetz in Blankenrath. Ergänzend zu den bestehenden Projekten wird GP JOULE mit seiner Expertise den Wärmebedarf analysieren und noch nicht ausgeschöpfte Potenziale aufdecken. Hierfür fertigen wir einen Energiesteckbrief sowie ein Wärmekonzept an.

Energiepark Lausitz

GP JOULE plant in Brandenburg im Landkreis Oberspreewald-Lausitz einen Solarpark mit einer Erzeugungsleistung von bis zu 300 MW. Neben Solarstrom wird mit diesem Solarpark
grüner Wasserstoff produziert, der regional an Abnehmer wie den öffentlichen Nahverkehr und die chemische Industrie vermarktet wird.

Solarpark Ganzlin

GP JOULE baut mit dem Solarpark Ganzlin Deutschlands größtes Solarprojekt seit 2013. Trotz Corona-Krise kann der Park pünktlich im Mai fertig gestellt werden. Der imposante Solarpark in Ganzlin, Landkreis Ludwigslust-Parchim, wird nach nur acht Monaten Bauzeit 65 MW Leistung erbringen. Der Park entsteht auf einer 71 Hektar großen ehemaligen Kiesgrube.

Zur Referenzseite Ganzlin

MAN Energy Solutions

MAN Energy Solutions ist mit 40 % an der GP JOULE Tochtergesellschaft H-TEC SYSTEMS GmbH beteiligt. Die H-TEC SYSTEMS GmbH ist im stark expandierenden Wasserstoffmarkt tätig Es werden PEM-Elektrolyseure im Megawattmaßstab entwickelt und gefertigt.

Greenpeace Energy

Greenpeace Energy und GP JOULE haben eine Kooperation im Bereich Ökostrom sowie Elektromobilität. Der Geschäftsbereich GP JOULE CONNECT bietet für Kunden von Greenpeace Energy Ladeinfrastrukturlösungen an.

Fazit

Für uns ist die Energiewende mehr als die reine Stromerzeugung über Solarmodule. Unsere Vision ist es, die Energiewende ganzheitlich und sektorenübergreifend mit 100 % Erneuerbaren Energien umzusetzen. Nur die Kopplung von Strom, Mobilität, Wärme und Speicherung bringt die notwendige Flexibilität, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit für ein zukunftsfähiges Energiesystem. Für diese Kopplung ist grüner Wasserstoff von zentraler Bedeutung.

Der Energiepark Zeller Land bietet beste Voraussetzungen, erneuerbare Stromerzeugung aus Photovoltaik mit emissionsfreier Mobilität und Wärme zu verknüpfen. Das sichert die Wertschöpfung vor Ort und führt zu einer höheren Akzeptanz in der Bevölkerung.

Ihre Vorteile bei der Entwicklung und Realisierung des Energieparks Zeller Land zusammen mit GP JOULE:

• sichere Pachteinnahmen für den Solarpark
• sichere Pachteinnahmen für eine optionale Windenergieanlage
100 % Gewerbesteuer
E-Mobilitätsanalyse und E-Mobilitätslösung
2 Elektrofahrzeuge sowie 4 Ladepunkte
E-Bike Sharing-Lösung für Bürger und Touristen
Wärmeanalyse und Wärmekonzept
Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur: 1 Elektrolyseur und 1 Wasserstofftankstelle

Der Aufbau einer zukunftsweisenden Wasserstoff-Infrastruktur und Wertschöpfungskette erfordert die Zusammenarbeit im Verbund. Davon profitieren Bürger, Tourismus, Industrie, Schifffahrt, öffentlicher Nahverkehr, Ver- und Entsorgungsbetriebe und die Umwelt. Wir haben bewiesen, dass es geht. Und wir sind überzeugt, dass das Potential des Energieparks Zeller Land weit über einen reinen Solarpark hinaus geht.
Daher freuen wir uns darauf, zusammen mit Ihnen ein Projekt mit Vorbildcharakter für die Region und darüber hinaus zu entwickeln.

Ansprechpartner

Benno Baur
Projektmanager
Telefon: +49 8274 9278-538
E-Mail: b.baur@gp-joule.de

Maierhof 1
86647 Buttenwiesen

Telefon: +49 8274 92 78-0
Fax: +49 8274 92 78-599
E-Mail: info@gp-joule.de