Alternativentwurf zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schafft Planungssicherheit und entlastet Verbraucher zuverlässig

Reußenköge / Berlin, 07. März 2012 – Mit Blick auf die Pläne der Bundesregierung, die Solarstromförderung massiv zu beschneiden, hat der international tätige Projektentwickler GP JOULE heute einen Alternativentwurf für die Weiterentwicklung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) in die Debatte eingebracht. Das Ziel, des als „EEG 2042“ bezeichneten Modells, ist es, die Belastung des Verbrauchers in Gestalt der Solarstromumlage dauerhaft und verlässlich zu deckeln. Der Ansatz vereinfacht und modernisiert die Förderung grundlegend. Zugleich schafft er dauerhaft Planungssicherheit und erfüllt damit die wichtigste Forderung der Erneuerbare-Energien-Branche.

Anstelle eines komplizierten Stufensystems wie beim derzeit geltenden EEG 2012 sieht der neue Entwurf einen universellen Starttarif vor. Dieser Tarif soll leistungsunabhängig für alle Anlagen bei 12 Cent je KWh liegen. Er gilt dann, unter Berücksichtigung eines Inflationsausgleiches von 1,5 Prozent ab dem Inbetriebnahmejahr, unverändert für die kommenden 30 Jahre, also bis 2042. In dieser Zeit bleibt der universelle Starttarif unverändert. Wer noch 2012 eine neue Anlage errichtet, erhält den gesicherten Einspeisetarif dementsprechend für die kommenden 30 Jahre. Betreiber, die in elf Jahren mit einer neuen Anlage ans Netz gehen, speisen dann noch 19 Jahre zum gesicherten Einspeisetarif ein. Sie können den kürzeren Zeitraum der Tarifsicherung durch die sinkenden Systemkosten ausgleichen, die der technologische Fortschritt mit sich bringt.

Für Anlagenbauer und Investoren bietet das EEG 2042 eine langfristig belastbare Planungsgrundlage  die Voraussetzung für den weiteren Ausbau von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen insbesondere in den strukturschwachen Regionen. Diese Sicherheit ist wiederum an die Verpflichtung gekoppelt, den Strom kontinuierlich günstig zu erzeugen und zu liefern.

Der nach dem EEG 2042 gleichbleibende universelle Starttarif für dazu, dass neu installierte Solaranlagen sich immer früher den tatsächlichen Stromgestehungskosten annähern. Darüber hinaus erhöht der niedrige einheitliche Vergütungssatz den Anreiz, selbst erzeugten Strom auch selbst zu verbrauchen. So kann jeder Häuslebauer Stromkosten einsparen und seinen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland unabhängig von fossilen und nuklearen Brennstoffen wird und seinen CO²-Ausstoß reduziert.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des EEG 2042 ist die Einführung eines Guthaben-Modells für den Betrieb von Kleinanlagen, das auf das sogenannte Net-Metering setzt. Es sieht vor, dass Kleinanlagen-Betreiber tagsüber ein Guthaben in Form eines Stromüberschusses in das Netz des lokalen Energieversorgers einspeisen und dieses nachts oder bei schlechtem Wetter verbrauchen können. Der Energieversorger erhält im Gegenzug eine Gebühr für die Zwischenspeicherung des Stroms.

„Der vorliegende Entwurf der Bundesregierung zur Überarbeitung des EEGs zerstört volkswirtschaftliche Werte, die mit Milliardenaufwand geschaffen wurden“, sagt Ove Petersen, Geschäftsführer von GP JOULE. „Wir plädieren daher mit dem EEG 2042 für einen dritten Weg, der die Planungssicherheit in unserem Land erhält, die Verbraucher entlastet und die Weichen der Energieversorgung Richtung Zukunft stellt.

Über GP JOULE:
Mit Energie gewinnen – unter diesem Motto entwickelt, plant und realisiert GP JOULE Projekte für die zukunftsträchtige Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel der Unternehmensgründer und Agrar-Ingenieure Ove Petersen und Heiner Gärtner ist es, Land und Wirtschaft miteinander zu verbinden, um Kapitalanlegern fruchtbare Investitionsperspektiven zu eröffnen. Neben den Geschäftsfeldern Solarenergie, Windkraft und Biomasse bündelt die Unternehmenssparte Zukunftskonzepte das Know-how der Energieexperten zu ganzheitlichen Lösungen und widmet sich der Erforschung neuer Technologien. GP JOULE ist heute mit vier Standorten in Nord- und Süddeutschland vertreten, der Firmensitz liegt im nordfriesischen Reußenköge.