eFarm – Wasserstoff echt nordisch: GP JOULE startet größtes, grünes  H2- Mobilitätsprojekt in Deutschland

Reußenköge, 5. Mai 2020  

Wasserstoff gehört nachhaltig die Zukunft, insbesondere Hand in Hand mit den Erneuerbaren Energien. Mit Wasserstoff eröffnen sich neue Möglichkeiten, die CO2 freie Energie aus Sonne und Wind für die Mobilität, Wärme und Industrie verfügbar zu machen. Wie das geht, zeigt das innovative Wasserstoff-Mobilitätsprojekt eFarm, initiiert von der GP JOULE GmbH, Reußenköge, das derzeit in Schleswig-Holstein einen neuen Meilenstein für die regionale, regenerative Energieerzeugung und Nutzung setzt. Das größte deutsche H2-Mobilitätsvorhaben, das sich jetzt mitten in der Bauphase befindet, verbindet die einzelnen Sektoren des Energiesystems auf ökologisch wie auch ökonomisch bemerkenswerte Weise. „eFarm produziert und liefert 100% grünen Wasserstoff in die Mobilität und generiert damit regional Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Ein Konzept, das Städten und Gemeinden, aber auch Bürgern ganz neue Perspektiven schafft,“ erläutert Ove Petersen, Gründer und CEO der GP JOULE Gruppe, deren erklärtes Ziel 100% erneuerbare Energie ist. Das fand auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das eFarm mit 8 Millionen Euro fördert. Ein großer Tag für eFarm: Am 4. Mai war Spatenstich für die erste Wasserstoff-Tankstelle in Nordfriesland in Niebüll.

Der Stoff für Pioniere  

„Wie erreichen wir unsere Klimaziele in Verkehr, Wärme und Industrie? Ausschließlich durch die Nutzung der Erneuerbaren Energien in allen Energie-Sektoren. Um diese allerdings für alle Sektoren verfügbar, speicherbar und damit nutzbar zu machen, muss ein großer Teil des Sonnen- und Windstroms in Zukunft in Wasserstoff umgewandelt werden“, sagt Petersen. Das Projekt eFarm zeigt genau diesen Ansatz und wandelt Windstrom aus älteren Windkraftanlagen an fünf Standorten in Wasserstoff um. Bei diesem Prozess in den so genannten Elektrolyseuren entsteht zusätzlich Abwärme, die in vorhandenen oder neu errichteten Nahwärmenetzen für das Beheizen von Gebäuden genutzt wird. Der Wasserstoff wird in mobilen Speichercontainern per LKW zu zwei H2-Tankstellen transportiert, wo sie Brennstoffzellen-Busse, LKWs und auch PKWs versorgen. Die Brennstoffzellen wandeln den Wasserstoff wieder in Strom um, mit dem die Fahrzeuge angetrieben werden.   

„Klingt ganz einfach“, lacht André Steinau, Referent der Unternehmensleitung bei GP JOULE und verantwortlich für die Wasserstoffprojekte des Unternehmens. „Aber unsere Projektentwickler und Techniker haben mehrere Jahre Entwicklungsarbeit geleistet, bis das Projekt eFarm realisiert werden konnte.“ 2016 starteten die erneuerbare Energie-Experten eine Machbarkeitsstudie mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein. Inzwischen fährt Steinau einen wasserstoffbetriebenen Hyundai Nexo. „GP JOULE ist selbst Projektierer, Errichter und Betreiber von nachhaltigen Projekten. So können wir Innovationen direkt bei uns testen“.   

Den Verbrauch von Wasserstoff gleich mitgedacht 

Neben dem ersten Elektrolyse-Standort im nordfriesischen Bosbüll wird jeweils eine Wasserstoff-Tankstelle in Husum und Niebüll errichtet und betrieben, Spatenstich in Niebüll war der 4. Mai.  An den Tankstellen werden dann erstmal zwei Brennstoffzellen-Busse, die im Rahmen des Projektes mit angeschafft werden, betankt und im ÖPNV regional eingesetzt. Da 19 weitere Investoren an dem Projekt eFarm beteiligt sind, ist auch von deren Seite die Bereitschaft schon heute groß, in mehr als 100 Wasserstoff-Fahrzeuge, vom PKW bis hin zum LKW, zu investieren und das grüne, regionale Wasserstoff-Angebot zu nutzen. "Damit entsteht endlich mal ein echter Zusammenhang und Nutzen zwischen der regionalen Erneuerbaren Energieerzeugung und dem lokalen Verbrauch an Energie. Dies ist entscheidend für die Akzeptanz und den Ausbau der Erneuerbaren Energieerzeugung, für die Schaffung von Arbeitsplätzen und langfristiger Wertschöpfung", freut sich Ove Petersen. Sein Engagement begeistert und auch namhafte Kreditinstitute sind von den Vorreitern komplexer, nachhaltiger Infrastrukturen überzeugt. So finanzieren die GLS Bank (Konsortialführerin), die Nord-Ostsee Sparkasse und die VR Bank Westküste eG eFarm langfristig mit 4,4 Millionen Euro.

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Über GP JOULE 

2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100% erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektro-Mobilität. Als Pionier in der Sektorkopplung beschäftigt die mittelständische Unternehmensgruppe über 250 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019.

 

Pressekontakt. 

Herr André Steinau

Projektleiter eFarm 

 

Frau Kirsten Voss 
Unternehmenskommunikation 
GP JOULE Gruppe 
k.voss@gp-joule.de 
Tel. +49 (0) 4671-6074-232 

Mobil +49 (0) 170-7725645 

 

GP JOULE EPC GmbH & Co.KG    

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