Energiewende-Land Schleswig-Holstein

Reußenköge, 14.09.2015. Mit 118 neuen Windenergieanlagen, die allein im ersten Halbjahr 2015 in Betrieb genommen wurden, hat sich Schleswig-Holstein Platz 1 im bundesweiten Vergleich gesichert. Unter anderem darüber, wie das Bundesland diesen Spitzenplatz auch in Zukunft verteidigen kann und darüber hinaus seinen Standortvorteil bei der Erzeugung und Weiterveredlung von kostengünstigem erneuerbaren Strom in Zukunft nutzen kann, diskutierte der Vorstand des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste bei seiner Sitzung in Reußenköge mit GP JOULE Geschäftsführer Ove Petersen.
Am Unternehmensstandort von GP JOULE stellte Ove Petersen dem Verbandsgeschäftsführer Ken Blöcker sowie seinen Vorstandskollegen im Vorfeld der Sitzung die Arbeitsschwerpunkte und Projekte seines Unternehmens vor. „Erneuerbare Energien sind ein zentraler Wirtschaftsfaktor in unserer Region“, sagte Ken Blöcker. „Die Energiewende ist nicht nur klimaschutzpolitisch richtig, sondern auch wirtschaftspolitisch vernünftig – und erfolgreich. Mit mehr Investitionen in Infrastruktur und neue Technologien für die Energiewende bleibt die Wertschöpfung im eigenen Land erhalten“, so Blöcker weiter.

Ähnlich sieht das Ove Petersen. „Wir haben allerdings bisher auch hier im Norden nur eine reine Stromwende umgesetzt. Grüner Strom kann aber viel mehr: Er kann z. B. mittels Power-to-Gas-Technologie in Wasserstoff verwandelt und so für den Wärme- und Mobilitätsmarkt oder für Industrieanwendungen nutzbar gemacht werden. Darin steckt enormes Potenzial für Schleswig-Holsteins Wirtschaft“, so Petersen.

Strom aus Windenergie kann mehr. Das beweist GP JOULE auf der Husum Wind 2015. Als weltweit erstes Unternehmen präsentiert der Spezialist für Planung, Bau, Betrieb und intelligente Systemintegration erneuerbarer Energien eine Power-to-Gas Anlage im Realbetrieb auf der Messe. Dabei wird Strom mit Hilfe von durch GP JOULE entwickelte PEM-Elektrolyse-Stacks in Wasserstoff verwandelt und so speicherbar gemacht. Bei Bedarf kann der Strom wieder rückverstromt werden, oder als Wasserstoff im Wärme- und Mobilitätsmarkt oder in der Industrie eingesetzt werden. „Der Strom wird auf diese Weise „veredelt“, neue Erlösquellen erschlossen und die Dekarbonisierung von Wärme-, Mobilitäts- und Industriemärkten vorangebracht“, sagt GP JOULE Geschäftsführer Ove Petersen.
Der Unternehmensverband Unterelbe-Westküste e.V. ist ein Zusammenschluss von ca. 400 Unternehmen im Gebiet von Norderstedt bis zur dänischen Grenze. Gegründet wurde er vor knapp 70 Jahren und hat sich zu einem wichtigen Sprachrohr der Wirtschaft an der Westküste und im Unterelberaum entwickelt.

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Das Unternehmen GP JOULE:
GP JOULE ist ein universeller, innovativer und authentischer Partner für alle Bereiche der erneuerbaren Energien. Unter dem Motto „TRUST YOUR ENERGY“ entwickelt, plant und realisiert das 2009 gegründete Unternehmen Projekte für die zukunftsträchtige Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Energiespeichern. Geprägt durch Respekt und Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt entwickelt GP JOULE intelligente Energiekonzepte und ganzheitliche Lösungen und sorgt so schon jetzt dafür, dass aus einer reinen Stromwende eine echte Energiewende wird. Zu den Grundsätzen des Handelns der Unternehmensgründer und Agrar-Ingenieure Ove Petersen und Heinrich Gärtner gehören Authentizität, Vertrauen, Fairplay, Innovation und Qualität sowie der Anspruch, dazu beizutragen, dass zukünftig 100 % des gesamten Energieverbrauchs erneuerbar produziert werden können. Damit bietet GP JOULE Investoren zukunftsfähige und gewinnträchtige Investitionsmöglichkeiten. GP JOULE unterhält vier Standorte in Nord- und Süddeutschland sowie zwei internationale in den USA und Kanada.