GP JOULE auf der IRES

Berlin, 18. November 2013 „Strom aus Energiespeichern wird völlig unsinnigerweise doppelt mit Abgaben belegt. Die künftige Bundesregierung muss hier aktiv werden.“ erklärt Heinrich Gärtner, einer der beiden GP Joule-Geschäftsführer und Firmengründer, am Rande der Internationalen Konferenz und Ausstellung zur Speicherung Erneuerbaren Energien (IRES) in Berlin. Energiespeicher müssen für Strom, den sie aus dem öffentlichen Netz beziehen, Letzverbraucher-Abgaben und Steuern entrichten, obwohl sie ihn gar nicht verbrauchen, sondern lediglich Stromspitzen abfedern und ihn später wieder ins Netz einspeisen – wo er den Endverbraucher noch einmal die EEG-Umlage kostet. Heinrich Gärtner: „Energiespeicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, indem sie langfristig das Netz stabil halten und Energie dort rechtzeitig bereitstellen können, wo sie benötigt wird.  Statt also Speichermöglichkeiten und damit die dezentrale Energieversorgung zu fördern, wird hier unnötig Geld abgeschöpft und die Entwicklung von neuen Speichertechnologien abgewürgt.“

Überschüssigen Strom kostengünstig nutzbar machen:
Stromspeichertechnologie gilt als Schlüssel zum Gelingen der Energiewende, da sie kostengünstig und effizient einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, die zeitliche und räumliche Diskrepanz zwischen der Erzeugung erneuerbarer Energie und dem Verbrauch aufzuheben.  GP Joule gilt mit dem „Stromlückenfüller“ – einem Biogas-Kombikraftwerk, das Windstrom über einen Elektrolyseur in Wasserstoff und bei Bedarf wieder rückverwandelt – als einer der Vorreiter auf diesem Gebiet.

Das Projekt „Stromlückenfüller“ ist in der Realisierungsphase. Bis 2014 sollen zwölf H-TEC EL-30 Elektrolyseure installiert werden. Die Nennleistung liegt bei 200 kW und bis zu 40 Kubikmetern Wasserstofferzeugung pro Stunde. Projektpartner sind GP JOULE, die Tochterfirma H-TEC SYSTEMS und die Firma North-Tec aus Bredstedt.

Förderung für den Megawatt-Elektrolyseur:
Das Pilotprojekt wird wichtige Erkenntnisse für das Folgeprojekt liefern: Geplant ist ein Kombikraftwerk aus PEM-Elektrolyseuren im Megawattmaßstab und einem Biogasanlagen-Blockheizkraftwerk, das fünf Mal größer als das Pilotprojekt sein wird. Der PEM-Elektrolyseur soll eine elektrische Leistung von einem Megawatt aufnehmen und in Wasserstoff umwandeln können. Dafür stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Forschungsgelder in Höhe von 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. „Speichertechnologien werden mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien immer wichtiger“, sagt Heinrich Gärtner. „Die Potenziale der heutigen Technologien wie Pumpspeicherwasser-Kraftwerken sind begrenzt. Wir brauchen innovative Lösungen. Die PEM-Elektrolyse und die Wasserstoffspeicherung können dazu einen entscheiden Beitrag leisten. Jetzt kommt es darauf an, dass die künftige Regierung die richtigen Weichen dafür stellt.“

Reußenköge, Schleswig-Holstein
November 2013

Das Unternehmen:
Mit Energie gewinnen – unter diesem Motto entwickelt, plant und realisiert GP JOULE Projekte für die zukunftsträchtige Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel der Unternehmensgründer und Agrar-Ingenieure Ove Petersen und Heiner Gärtner ist es, Land und Wirtschaft miteinander zu verbinden, um Kapitalanlegern fruchtbare Investitionsperspektiven zu eröffnen. Neben den Geschäftsfeldern Solarenergie, Windkraft und Biomasse bündelt die Unternehmenssparte Zukunftskonzepte das Know-how der Energieexperten zu ganzheitlichen Lösungen und widmet sich der Erforschung neuer Technologien. GP JOULE ist heute mit vier Standorten in Nord- und Süddeutschland sowie drei internationalen Standorten in den USA und Kanada vertreten, der Hauptsitz liegt im nordfriesischen Reußenköge.

Kontaktdaten für Rückfragen:
Timo Bovi
Director Governmental Relations and Public Affairs
GP Joule GmbH
c/o Johanssen + Kretschmer
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