In Asbach-Bäumenheim werden die ersten Gebäude mit nachhaltiger Wärme versorgt

Reußenköge, 07. Oktober 2021
Das örtliche Hallenbad, die Grundschule, die Schmutterhalle und das Rathaus – dies sind die ersten Abnehmer nachhaltig erzeugter Wärme aus der Region in Asbach-Bäumenheim. Seit Kurzem beliefert AB-Ökoenergie als lokaler Wärmeversorger diese kommunalen Einrichtungen der rund 40 Kilometer nördlich von Augsburg gelegenen Gemeinde. Den erfolgreichen Start der Wärmeversorgung nahmen Bürgermeister Martin Paninka und Robert Cavric von GP JOULE als Vertreter der beiden Gründungspartner der AB-Ökoenergie sowie deren Geschäftsführerin Johanna Siebold am 25. September zum Anlass, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde über die nächsten Schritte im Projekt und Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren.

Rund 60 Interessierte waren der Einladung zum Wärme-Infotag an der Heizzentrale in der Römerstraße gefolgt. Asbach-Bäumenheims Erster Bürgermeister Martin Paninka zeigte sich hocherfreut über den aktuellen Stand der gemeinsamen Arbeit für die Zukunft der Gemeinde mit ihren rund 4.800 Einwohnern: „Die Gründung der AB-Ökoenergie mit ihrer Vision einer klimafreundlichen, eigenständigen Wärmeversorgung war ein wichtiger Schritt in die ökologische Zukunft. Mein Ziel ist es nun, nach dem erfolgreichen Start das Nahwärmenetz sukzessive auszubauen. Ich bin zutiefst überzeugt von den Vorteilen dieses kommunalen, regenerativen und dezentralen Ansatzes.“

Wärmeversorgung „as a Service“

Kernstück des Nahwärmenetzes ist eine am Ortsrand gelegene Hackschnitzelanlage. Der Ausbau des Wärmenetzes soll vor allem den Anwohnern des Neubaugebietes zugutekommen. Interessierte aus dem gesamten Gemeindegebiet konnten sich beim Infotag einen Eindruck verschaffen, wie die Heizzentrale funktioniert und wie der aktuelle Stand der Projektplanung aussieht. Mitarbeiter aus den Bereichen Rohr- und Tiefbau, Projektierung und Anlagenbau sowie Kundenberater nahmen an dem Termin teil und führten zahlreiche Informations- und Beratungsgespräche in lockerer Atmosphäre bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Kaltgetränken. 

Sie erläuterten Hausbesitzern aus dem Gemeindegebiet die Vorteile der Versorgung mit Nahwärme aus der Region: Angeschlossene Haushalte müssen sich beispielsweise nicht mehr um die rechtzeitige Brennstofflieferung vor der Heizperiode kümmern. Mit einem „Rundum sorglos“-Paket übernimmt AB-Ökoenergie auch den Anschluss, den reibungslosen Systemwechsel sowie die Wärmelieferung, die Gerätewartung und nötigenfalls auch Reparaturen. Weiterhin stellten sie die verschiedenen Angebote wie etwa das Teilanschluss-Paket vor, bei dem im ersten Schritt lediglich alle erforderlichen Leitungen auf das Grundstück verlegt werden, so dass der Umstieg auf Nahwärme zu einem späteren Zeitpunkt problemlos möglich ist.

Unter www.asbach-baeumenheim-fernwaerme.de können Interessierte alle Informationen zum Projekt sowie Tarife und Pakete nachlesen, weitere Informationen anfordern oder ein Beratungsgespräch vereinbaren.

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Über AB-Ökoenergie
Die AB-Ökoenergie wurde von der Gemeinde Asbach-Bäumenheim zusammen mit GP JOULE, dem Spezialisten für erneuerbare Energielösungen, gegründet. Damit nimmt die Gemeinde die Wärmeversorgung ihrer Bürgerinnen und Bürger selbst in die Hand. Das Ziel ist es, den Ort mit regenerativer und preiswerter Wärme aus der Region zu versorgen. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich an das Nahwärmnetz anschließen lassen. In einer lokalen Hackschnitzelanlage entsteht regenerative Wärme, die für das Wärmenetz in Asbach-Bäumenheim genutzt wird. Somit bleibt die Wertschöpfung vor Ort.

Über GP JOULE
2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektromobilität. GP JOULE ist damit ein Pionierunternehmen der Sektorenkopplung. Für die mittelständische Unternehmensgruppe arbeiten rund 400 Menschen in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019 und des German Renewables Award 2020.

Pressekontakt
Nina Ramberg-Mortensen
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