Mertingen will mehr grünen Strom

Buttenwiesen/ Mertingen, 04. Juni 2021
Die ProTherm Mertingen GmbH wird zusätzlich zu regenerativer Wärme auch erneuerbaren Strom produzieren. Mit einem eigenen Solarpark, gelegen in Pulsäcker, zwischen der Gemeinde Mertingen und dem Gewerbegebiet, sollen ab 2022 jährlich bis zu 800.000 kWh CO2-freier Strom erzeugt werden. Am 25.05.2021 wurden die Bauarbeiten dazu mit einem gemeinsamen Spatenstich von Bürgermeister Veit Meggle und Projektierer GP JOULE eröffnet. Das Kommunalwerk möchte mit dem Solarstrom sein Angebotsspektrum erweitern und unter anderem das Gewerbegebiet beliefern.

Der Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft ist längst beschlossene Sache. Die Energiewende ist gerade für Kommunen eine große Chance, den Systemwechsel für sich und ihre Einwohner zu nutzen. Im Idealfall ziehen alle an einem Strang: die Bürgerinnen und Bürger, wie auch die Entscheidungstragenden. So wie in Mertingen. Nach weniger als einem Jahr Planungs- und Genehmigungszeit fand nun der Spatenstich zum Solarpark Pulsäcker statt. „Es ist uns ein Anliegen, das Potential der Erneuerbaren Energien zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger zu entfalten. Das beschränkt sich nicht auf die aktuelle Belieferung mit Wärme und Strom, sondern soll auch nachfolgenden Generationen eine dauerhaft unabhängige, sichere und saubere Versorgung ermöglichen“, begründet Bürgermeister Veit Meggle das Engagement der Gemeinde.

Dezentrale Stromerzeugung - ein wichtiger Baustein der Energiewende

Die durch GP JOULE zu errichtende 750 kW-Anlage wird jährlich über 800.000 Kilowattstunden an elektrischer Energie erzeugen. Zum Vergleich: Dies entspricht einer CO2-Einsparung von mehr als 925 Tonnen gegenüber der Braunkohleverstromung. „Diese Art der dezentralen Stromerzeugung ist und bleibt ein wichtiger Baustein der Energiewende. Sie hilft außerdem, die Stromversorgung jetzt und in Zukunft günstig zu machen“, sagt Mitgründer und Geschäftsführer der GP JOULE Gruppe, Heinrich Gärtner und Bürgermeister Veit Meggle ergänzt: „Wir wollen unser Potenzial hier vor Ort nutzen und die Chance ergreifen, uns energetisch unabhängig zu machen. Dazu kann der neue Solarpark Pulsäcker einen Beitrag leisten.“
Zunächst wird der grüne Strom noch in das öffentliche Netz eingespeist und über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Doch bereits jetzt gibt es Gespräche mit dem umliegenden Gewerbe, um dieses mit einer Direktleitung zu versorgen. „Somit bleibt noch mehr Wertschöpfung direkt in der Gemeinde“, betont Jörg Baumgärtner, Kämmerer Gemeinde Mertingen und Geschäftsführer ProTherm Mertingen.

Seit mehr als fünf Jahren gehen die Gemeinde Mertingen und der im benachbarten Buttenwiesen ansässige Spezialist für erneuerbare Energien GP JOULE gemeinsam den Weg in Richtung CO2-Neutralität. 2016 wurde die ProTherm Mertingen GmbH mit dem Ziel gegründet, einen Großteil der Haushalte der Gemeinde mit Wärme aus regenerativen Energiequellen zu versorgen. Mit dem gestrigen Spatenstich zum Bau einer neuen Photovoltaikanlage zwischen Gewerbegebiet und Gemeinde wird das Portfolio der ProTherm noch einmal erweitert.

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Über GP JOULE
2009 mit der Überzeugung gegründet, dass 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung machbar ist, ist GP JOULE heute ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektromobilität. Als Pionier in der Sektorkopplung beschäftigt die mittelständische Unternehmensgruppe rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland, Europa und Nordamerika. GP JOULE ist Träger des Umweltpreises der Wirtschaft Schleswig-Holstein 2019 und des German Renewables Award 2020.

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