Solarpark-Eröffnung im italienischen Friaul

Udine, 05. Dezember 2013, Solarenergie made in Reußenköge – der Kraftwerkprojektierer GP JOULE hat in der norditalienischen Region Friaul einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 26,5 Megawatt ans Netz gebracht. Der Park setzt sich aus sechs Teilprojekten zusammen, die sich in der Nähe von Udine, der Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien befinden. Mit dem dort erzeugten Ökostrom lassen sich 7.300 Haushalte versorgen.

Der Park ist einer von drei Solarparks, die GP JOULE bereits in Italien realisiert hat. Im gesamten südeuropäischen Raum will GP JOULE insbesondere im Power Purchase Agreement (PPA) -Geschäft expandieren. Dabei werden PV-Anlagen für den Eigenverbrauch bei Industrie, Gewerbe- oder Privatkunden installiert. Der Abnehmer schließt also einen direkten Vertrag mit dem Produzenten. Dies ist in der Regel deutlich günstiger, als Strom vom kommunalen Versorger zu beziehen. Die Strompreise in Italien gehören zu den höchsten in Europa. Zunehmend werden auch tageszeitabhängige Tarife eingeführt: Dabei ist der Strom tagsüber, wenn der allgemeine Verbrauch am höchsten ist, besonders teuer. Das macht die Installation von PV-Anlagen, die Strom zu immer geringeren Kosten erzeugen können, immer attraktiver, gerade in einem sehr sonnenreichen Land wie Italien.

„Der Ausbau des PPA-Geschäfts trägt dazu bei, unser Geschäft langfristig auf eine breitere, weniger volatile Grundlage zu stellen“ erklärt GP JOULE-Geschäftsführer Ove Petersen. „Das Ziel ist es, unser Dienstleistungsportfolio um eine weitere wichtige Säule zu erweitern und uns ein Stück weit unabhängig von den weiteren Entwicklungen am Standort Deutschland zu machen.“ Vor allem in Italien gewinnt das Thema Direktvermarktung an Bedeutung. Mitte 2012 trat das neue Fördergesetz „Conto Energia V“ in Kraft, das die Einspeisevergütung für Solaranlagen deutlich senkt. Die Gesamtförderung für Photovoltaik ist jetzt auf 6,7 Milliarden Euro begrenzt. Dachanlagen werden bevorzugt behandelt, Freiflächenanlagen bekommen nur noch auf Konversionsflächen eine Einspeisevergütung. Ist die Fördersumme aufgebraucht, endet die Solarstromförderung für neue Parks in Italien. Ähnlich wie in Deutschland wird in Italien für bestehende Parks die Einspeisevergütung für 20 Jahre gezahlt.

Reußenköge, Schleswig-Holstein
November 2013

Das Unternehmen:
Mit Energie gewinnen – unter diesem Motto entwickelt, plant und realisiert GP JOULE Projekte für die zukunftsträchtige Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel der Unternehmensführung rund um  die Agrar-Ingenieure und Gründer von GP JOULE Ove Petersen und Heinrich Gärtner sowie den Betriebswirt André Hirsch ist es, Land und Wirtschaft miteinander zu verbinden, um Kapitalanlegern fruchtbare Investitionsperspektiven zu eröffnen. Neben den Geschäftsfeldern Solarenergie, Windkraft und Biomasse bündelt die Unternehmenssparte Zukunftskonzepte das Knowhow der Energieexperten zu ganzheitlichen Lösungen und widmet sich der Erforschung neuer Technologien. GP JOULE ist heute mit vier Standorten in Nord- und Süddeutschland sowie zwei internationalen Standorten in den USA und Kanada vertreten. Der Hauptsitz ist in Reußenköge in Nordfriesland.

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Timo Bovi
Director Governmental Relations and Public Affairs
GP Joule GmbH 
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