Komplette Wertschöpfung Erneuerbarer Energien

GP JOULE baut Solarpark Ammerland und übernimmt Betriebsführung

Der Fliegerhorst Oldenburg hat eine bewegte Geschichte: Von 1933 bis 2008 wurde das Gelände für militärische Zwecke genutzt. Heute bestimmen das Sonnenlicht und die ausschließlich friedlichen Zwecke die Nutzung des Geländes: GP JOULE hat dort eine PV-Anlage errichtet, die rund 6.000 Haushalte mit Strom versorgt. Seit der Inbetriebnahme im Herbst 2011 übernimmt GP JOULE zudem die gesamte technische und kaufmännische Betriebsführung des Solarparks Ammerland.

Alles aus einer Hand: Projektierung Solarpark und PV-Anlagenbau inklusive Betriebsführung

Dank seiner innovativen Technologie aus Deutschland erlaubt der Solarpark Ammerland eine wirtschaftliche Nutzung, selbst in einer weniger sonnigen Region wie dem Oldenburger Land. Insgesamt haben wir auf einer Fläche von 57 Hektar rund 196.000 sogenannte Dünnschicht-Module aufgestellt, die von Q-Cells aus Bitterfeld entwickelt und hergestellt wurden. Die Wechselrichter hat das Metzinger Unternehmen REFUsol produziert und geliefert. Mit dieser Technologie (CIGS-Dünnschichtmodule Q.SMART) ist die Anlage die größte ihrer Art weltweit. Pro Jahr produziert das Solarkraftwerk 20 Millionen Kilowattstunden klimaneutrale Energie, wodurch 11.800 Tonnen CO2 eingespart werden. Der neue Solarpark wurde innerhalb kürzester Zeit projektiert und errichtet: Die Planungen begannen im März 2011 und waren bereits im Juni abgeschlossen. Den anschließenden Bau und die Installation der Technik hat GP JOULE binnen vier Monaten umgesetzt.

 

Mit Erneuerbaren Energien Flächen nachhaltig veredeln

Der Start der Photovoltaik-Anlage markierte einerseits einen wichtigen Meilenstein für die Energiewirtschaft Niedersachsens auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung des Landes. Zugleich ist er Teil eines der größten Konversionsprojekte der Region. Nach 75 Jahren Verwendung für militärische Zwecke wurden die Grünflächen der Liegenschaft zunächst landwirtschaftlich genutzt. Vor dem Bau des Solarparks haben Spezialfirmen das Gelände umfassend auf Bomben und Munition untersucht. Glücklicherweise wurde dabei jedoch kein kritisches Material gefunden.
Als Investor für den Solarpark Ammerland engagierte sich die bankenunabhängige Investmentgesellschaft Aquila Capital. Das Unternehmen ist auf alternative und nicht-traditionelle Anlagen spezialisiert ist.

 

„Mit dem Solarpark Ammerland erwecken wir brachliegendes Gelände zu neuem Leben und machen mit dem Land Niedersachsen einen großen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stromversorgung aus erneubaren Energiequellen. Das Projekt verdeutlicht, dass es speziell für Konversionsflächen zukunftsweisende, effiziente und sehr wirtschaftliche Nutzungskonzepte gibt, die sich schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand realisieren lassen.“

Ove Petersen, Geschäftsführer GP JOULE.

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