Früher Flugplatz, heute Energieparadies

Solarpark Ammerland

Wo früher Jagdbomber aufstiegen, entsteht nun klimafreundlicher Strom aus Sonnenenergie: Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Oldenburg hat GP JOULE den Solarpark Ammerland errichtet, der rund 6.000 Haushalte mit Strom versorgt.

Dank seiner innovativen Technologie aus Deutschland erlaubt der Solarpark Ammerland eine wirtschaftliche Nutzung selbst in einer weniger sonnigen Region wie dem Oldenburger Land. Insgesamt haben wir auf einer Fläche von 57 Hektar rund 196.000 sogenannte Dünnschicht-Module aufgestellt, die von der Firma Q-Cells aus Bitterfeld entwickelt und hergestellt wurden. Die Wechselrichter hat das Unternehmen REFUsol aus Metzingen produziert und geliefert. Mit dieser Technologie (CIGS-Dünnschichtmodule Q.SMART) ist die Anlage die größte ihrer Art weltweit. Pro Jahr produziert das Solarkraftwerk 20 Millionen Kilowattstunden klimaneutrale Energie, wodurch 11.800 Tonnen CO2 eingespart werden. Der neue Solarpark wurde innerhalb kürzester Zeit projektiert und errichtet: Die Planungen begannen im März 2011 und waren bereits im Juni abgeschlossen. Den anschließenden Bau und die Installation der Technik hat GP JOULE binnen vier Monaten umsetzen können.

Seit der Inbetriebnahme 2011 übernehmen wir zudem die technische und kaufmännische Betriebsführung.

Flächen nachhaltig veredeln

Der Start der Photovoltaik-Anlage markierte einen wichtigen Meilenstein für die Energiewirtschaft Niedersachsens auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung des Landes und vollendet zugleich eines der größten Konversionsprojekte der Region. Von 1933 bis 2008 wurde das Gelände für militärische Zwecke genutzt. Danach wurden die Grünflächen der Liegenschaft landwirtschaftlich genutzt. Vor dem Bau des Solarparks haben Spezialfirmen das Gelände umfassend auf Bomben und Munition untersucht, dabei wurde kein kritisches Material gefunden.

Als Investor für den Solarpark Ammerland konnte die bankenunabhängige Investmentgesellschaft Aquila Capital gewonnen werden, die auf alternative und nicht-traditionelle Anlagen spezialisiert ist.

„Mit dem Solarpark Ammerland erwecken wir brachliegendes Gelände zu neuem Leben und machen mit dem Land Niedersachsen einen großen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Stromversorgung aus erneubaren Energiequellen. Das Projekt verdeutlicht, dass es speziell für Konversionsflächen zukunftsweisende, effiziente und sehr wirtschaftliche Nutzungskonzepte gibt, die sich schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand realisieren lassen.“

Ove Petersen, Geschäftsführer GP JOULE.

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